Die fürstbischöfliche Residenz

Das Castello del Buonconsiglio liegt auf einem Felsvorsprung in der Stadt Trient. Es ist das bedeutendste profane Bauwerk in der Gegend. Es wurde zwischen den Jahren 1239 und 1255 errichtet und war ferner die fürstbischöfliche Residenz bis zur Säkularisierung der Bischofswürde im Jahr 1803. Ihre Architektur ist sehr interessant, weil es aus unterschiedlichen Bauwerken aus unterschiedlichen Epochen stammt; umrundet von einer Außenmauer aus dem sechzehnten Jahrhundert. Hinter den Außenmauern, die durch kennzeichnende zylinderförmige Säulen verstärkt wird, versteckt sich ein bezaubernder italienischer Garten. Außerdem dominiert dieses Bauwerk der noch heute existierende Mastio oder auch Augustus-Turm, auf dem Zutritt durch den Innenhof des mittelalterlichen „Castelvecchio“ erhalten wird sowie mit den unzähligen Loggien aus venezianisch gotischem Stil. Seit dem Jahr 1973 wird die fürstbischöfliche Residenz als kunsthistorisches Museum genutzt, welches “Castello del Buonconsiglio, monumenti e collezioni provinciali” genannt wird. Es gibt unzählige Kunstsammlungen, Gemälde, Skulpturen, graphische Werke, Bilderhandschriften, Majolika-Öfen und die Archäologie- und Münzensammlungen besichtigen. Unter den barocken und gotischen Fresken muss eine besondere Aufmerksamkeit auf den Zyklus der Monate gelegt werden, der als wichtiges internationales gotisches Beispiel angesehen wird.

2017-10-11T10:55:20+00:00